Samstag, 19. Dezember 2015

[Rezension] Die sieben Schwestern

Die sieben Schwestern
Autor/in: Lucinda Riley
Verlag: Goldmann 
Seitenanzahl: 576 
ISBN: 978-3-442-31394-5 
Preis: € 19,99 [D]   € 20,60 [A]
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Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...


Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

Das Buch "Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley ist am 09.03.2015 im Goldmann Verlag erschien und ist der erste Teil von insgesamt sieben Büchern.
In diesem Buch wird Gegenwart auf eine spielerische Art mit der Vergangenheit verbunden. Familiengeheimnisse werden auf eine spannende Art und Weise gelüftet und man begibt sich auf eine Reise durch ferne Länder.

Die Geschichte beginnt 2007 mit dem Tod von Adoptivvater "Pa Salt". Daraufhin fliegen alle sechs Schwestern aus verschiedenen Ländern nach hause, um ihren Vater die letzte Ehre zu erweisen. Als alle Schwestern versammelt sind, erfahren sie, dass ihr Vater für jede Tochter, abgesehen vom Vermögen, jeweils einen Brief und die Koordinaten ihrer Herkunft hinterlassen hat. Dabei hat er ihnen die Entscheidung überlassen, ob sie nun ihre Herkunft herausfinden möchten oder nicht. Maia ist die älteste Tochter, die ich persönlich sehr sympathisch finde. Sie wird als eine attraktive, zurückhaltende Frau beschrieben, die als einzige noch bei ihrem Vater im Haus lebt. Als sie nun beschließt ihre Herkunft herauszufinden, begibt sie sich auf eine spannende Reise durch die Vergangenheit voller Gefühle, Emotionen und Trauer.

Zu Beginn der Geschichte lernen wir alle Schwestern kennen und ich muss sagen, dass ich sie alle interessant finde und mich jetzt schon auf ihre Geschichte freue. Jede einzelne von ihnen hat eine herausstechende Persönlichkeit und ich konnte mir sie alle ganz schnell merken, aufgrund der kurzen aber einprägsamen Beschreibung.

Lucinda Riley hat einen sehr schönen Schreibstil. Sie schreibt flüssig und bildhaft ohne sich im Detail zu verlieren. Dem ganzen verleiht der geschichtliche Hintergrund einen Krönung, was ich persönlich sehr schön finde. Ich habe mich von Anfang an in das Buch verliebt und war fasziniert, vom Lesevergnügen und wie fesselnd die Geschichte ist. Auch die ständige Abwechslung von Gegenwart zu Vergangenheit empfand ich sehr schön.

Das Cover ist meiner Meinung nach, sehr passend gewählt, denn es zeigt die geheimnisvolle Schönheit, um die es hier letztendlich auch geht. Man sieht einen See mit einem wunderschönen, offenen Tor, was man eigentlich als das Zuhause der Schwestern interpretieren könnte. Die Tore könnten symbolisch für die Freiheit der Wahl stehen, die die Schwestern dank ihrem Vater haben. Besonders für Maia ist es wie ein Symbol, in die weite Welt hinauszugehen, um die Geheimnisse ihrer Herkunft zu erfahren.

Ich liebe die Geschichte und Lucinda Riley, die es immer wieder schafft mich mit Ihren Romanen zu begeistern. Ich freue mich riesig über die Fortsetzung und kann es kaum erwarten die ganzen Geheimnisse zu erfahren und hoffe, dass man auch mehr über ihren Adoptivvater erfahren wird.









Gelesen und Rezensiert von Anastasia :)


 

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