Dienstag, 21. Februar 2017

[Rezension] Girl With no Past

Girl with no Past
Autor/in: Kathryn Croft 
Verlag: INK 
Seitenanzahl: 368 
ISBN: 978-3-86396-101-5 
Preis: € 15,00 [D]
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Ich wusste sofort, dass ich etwas in Händen hielt, was ich nicht sehen wollte. Dennoch zog ich die Karte aus dem Umschlag und starrte auf die Schrift.

Alles Gute zum Jahrestag!

Ich fürchtete, mich übergeben zu müssen, faltete dennoch die Karte auseinander. Auf der Innenseite stand mein Name.

Leah

Einzig mein Vorname. In kindlicher Schrift. Jeder Buchstabe hatte eine andere Größe. Ich warf die Karte zurück auf den Tisch, als könnte sie mir körperliche Schmerzen zufügen. Meine Wohnung schien noch kleiner zu werden, als versuchte sie, mich zu erdrücken …

Meine Vergangenheit holte mich ein.







Kathryn Croft glaubt seit ihrer Kindheit an die Macht von Geschichten und hat einen Abschluss in Medienwissenschaften und Englischer Literatur. Bevor sie mit dem Schreiben begann, arbeitete sie im Personalwesen und als Lehrerin. Sie ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und hat sich mit dem Schreiben ihres ersten Romans einen großen Traum erfüllt. Sie lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in Guildford, Surrey. 
Die Protagonistin Leah arbeitet in einer Bibliothek und liebt Bücher. Als ich gelesen habe, wo sie arbeitet, war sie mir sofort symphatisch. Ich fühle mich dabei sehr verbunden mit ihr, sie liebt genauso Bücher wie ich. Das Buch spielt auch ab und an in der Vergangenheit, hier geht es um Leahs Schulzeit. Die Kapitelüberschriften machen dabei immer deutlich klar, in welchen Jahr man befindet. Leah verbirgt ein schreckliches Geheimnis, weswegen sie sich zurückzieht. Anfangs meint man, sie wäre schüchtern und kein Menschenfreund, der sich deswegen so isoliert, aber es liegt an ihrem Geheimnis. Man rätselt das gesamte Buch über, was das schreckliche Geheimnis ist. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen, da man gerne wissen möchte, was damals geschehen ist und man es erst am Ende erfährt.
Die gesamte Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Zwar wird bald in diesem Buch der Täter genannt, der in ihrem Geheimnis den Mittelpunkt trägt, aber das große "Warum" bleibt offen.
Der Schriebstil ist spannend und angenehm und man kann das Buch einfach nicht weglegen. Die Geschichte baut immer wieder Spannung auf und hält sie auch eine Weile.
Das Cover hat mich sehr angesprochen und man merkt sofort, das es ein Geheimnis verbirgt. Das Mädchen das auf dem Cover abgebildet ist, ähnelt sehr Leah, deren Geheimnis sie immer verfolgt.





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