Freitag, 10. Februar 2017

[Rezension] Im Schatten das Licht

Im Schatten das Licht
Autor/in: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt Verlag

Seitenanzahl: 576
ISBN: 978-3-499-26735-2
Preis: € 14,99 [D]  Paperback
           € 12,99 [D] E-Book
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Sarah und ihren Großvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben die beiden nur einander. Und als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück.
Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm.
Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was die drei miteinander verbindet? Plötzlich ist Sarah verschwunden. Und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche. Ein turbulenter Roadtrip durch England und Frankreich beginnt ...







Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex. Mit ihrem Roman «Ein ganzes halbes Jahr», der aktuell in Hollywood verfilmt wird, gelang ihr international der Durchbruch – auch in Deutschland stand der Roman monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. 
 
 
 
Sarah lebt alleine mit ihrem Großvater Henri, der damals ein begnadeter Reiter im Cadre Noir war. Er trainiert Sarah mit ihrem Pferd Boo, damit sie mal genauso gut wird wie er. Nach einem Schlaganfall ist Sarah auf sich alleine gestellt. Sie gibt das training nicht auf und bei jedem Krankenhaus besuch infomiert sie ihren Großvater, wie hart sie trainiert hat. Sie droht ihren Boo zu verlieren und heckt einen nicht ungefährlichen Plan aus. 
Sarah platzt in Mac und Natashas Leben. Die zwei haben sich eigentlich nichts mehr zu sagen und stecken in mitten einer Scheidung. Doch solange Sarah da ist, müssen sie sich gemeinsam in einem Haus arrangieren. Doch als Sarah ihren Plan durchzieht, machen die beiden sich große Sorgen um sie und halten zusammen. 

Die drei Protagonisten Natasha, Mac und Sarah konnten sich sehr schnell für mich einnehmen. Die einzelnen Kapitel sind in der Sicht der jeweiligen Protagonisten gehalten. Man bekommt dadurch mehr gedankengänge mit und versteht somit deren Handlungen. Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen, vorallem Cowboy John, der für Sarah ein guter Freund ist und Stallbesitzer, der vorher Boo in seiner Obhut hatte. 
Mich konnte die ganze durchdachte Geschichte begeistern, den darin wird mehr das Reiten gezeigt und die schönen Kunststücke die ein Reiter und dessen Pferd machen kann, näher erläutert. Wer selbst mal Reiten war, kann sich gut mit Sarah identifizieren. Aber auch andere, haben keine Probleme, die Geschichte zu lesen und sie für toll zu befinden. 
Ich finde, das Sarah manchmal unüberlegt und doof handelt, doch dadurch das es auch aus ihrer Sicht erzählt wird, versteht man sehr gut ihre Handlung und man kann einfach nur mit ihr fühlen. 
Mich hat die Geschichte von Sarah, Natasha und Mac förmlich in den Bann gezogen, das ich das Buch innerhalb von 4 Tagen zu Ende gelesen hatte. Das Schicksal dieser drei Personen hat mich fasziniert und interessiert.




 


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