Montag, 20. Februar 2017

[Rezension] Nachts in meinem Haus

Nachts in meinem Haus
Autor/in: Sabine Thiesler 
Verlag: Heyne< 
Seitenanzahl: 512 
ISBN: 978-3-453-26969-9 
Preis: € 19,99 [D] | € 20,60 [A]
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Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung . . .







Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber, Nachtprinzessin, Bewusstlos, Versunken und zuletzt Und draußen stirbt ein Vogel.
Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, reich und glücklich. Doch eines Nachts, passiert etwas unerwartetes in seinem Haus. Unter Schock flieht er, doch was sich zunächst als Paradies erscheint, entpuppt sich als die Hölle für ihn. Er fühlt sich eingesperrt und verfolgt.
Das Cover ist ja schon sehr ansprechend. Es vermittelt eine recht gruselige Stimmung. Doch es handelt sich hierbei um kein Thriller, was das Cover womöglich vermittelt.
Ich fand das Buch als spannender Roman, der die Spannung sehr gut aufrecht hält. Es hat auch ein paar Schwächen, aber es ist dennoch ein gutes Buch. Das Buch fängt schon sehr rasant an und ich finde, dadurch kommt man sehr gut in das Buch und möchte es einfach nicht mehr weglegen. Man wird einfach in eine Geschichte katapultiert, aus Lügen, intriegen und viele böse Überaschungen. Einem wird auch sofort klar, das Geld einfach nicht glücklich macht, den Tom hat davon ja reichlich.
Die Charaktere sind gut gemacht, zwar ist Tom, meiner Meinung nach, etwas übereifrig und ziemlich ängstlich, aber das macht der Geschichte nichts aus. Tom vertraut am Ende niemanden mehr, nichtmal mehr seine Freunde. Dabei sind eigentlich Freunde die, die zu einem halten wen es mal schwer wird.
Der Schreibstil ist gut und flüssig gehalten und ich fand es sehr spannend dieses Buch zu lesen. Ich konnte es einfach nicht mehr weglegen.




 

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