Freitag, 10. Februar 2017

[Rezension] Schattendiebin

Schattendiebin
Autor/in: Catherine Egan
Verlag: Ravensburger
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3-473-40147-5
Preis: € 17,00 [D]     € 17,48 [A]
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*** Eine unsichtbare Diebin in einer viktorianisch angehauchten Welt ***
Der erste Band der mitreißenden neuen Fantasy-Trilogie

Julia ist die beste Diebin von Spira, denn sie hat eine besondere Gabe: Sie kann sich unsichtbar machen. Für ihren neuesten Job soll sie sich als Dienstmädchen in ein Herrenhaus einschleichen und die Bewohner ausspionieren. Schnell wird ihr klar, dass die alte Hausherrin und ihre Gäste noch dunklere Geheimnisse hüten als sie selbst. Noch ahnt Julia nicht, wie eng ihr eigenes Schicksal mit ihnen verknüpft ist ...






Catherine Egan wurde 1976 in Vancouver, Kanada, geboren. Ihren ersten Roman schrieb sie im Alter von sechs Jahren. Er handelte von sechs Mädchen, die auf einer Farm lebten und Rennen liefen. Jedes der zehn Kapitel des Buches beschrieb ausführlich ein Rennen und endete mit: „Cathy gewann das Rennen erneut!“. Catherine Egan studierte englische Literatur an der University of British Columbia und japanische Sprache und Literatur an der University of Sheffield und schloss ihr Studium 2005 ab. Sie unterrichtete einige Jahre Englisch auf einer japanischen Vulkaninsel, wo sie während eines Vulkanausbruchs direkt in die Arme ihres jetzigen Ehemannes getrieben wurde. Außerdem lebte sie in Tokyo, Kyoto, Peking und auf einer Bohrinsel in der chinesischen Bohai-Bucht. Heute wohnt die Autorin zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Connecticut, wo sie immer noch Bücher schreibt, aber keine Rennen mehr gewinnt.



Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen, manchmal war es etwas schwer mitzukommen, da ich durch die eingesetzte Wortwahl öfters mal verwirrt wurde, dennoch war der ganze Schreibstil locker und leicht zu lesen. In dieser Geschichte gibt es so einige Charaktere die man kennenlernt aber die zum Großteil nebensächlich sind. Die Hauptprotagonistin ist Julia, die ihren Job bei Frau Och verrichtet. Niemand aus Frau Ochs Haus weiß, das sie eigentlich da ist, um zu Spionieren. Julia ist einerseits Stark und räuberisch, doch auf der anderen Seite kommt sie wiederum ängstlich und hilfesuchend rüber, das hat mich etwas sehr verwirrt. Dieser Zwispalt zwischen ihre Gefühle waren manchmal unübersichtlich und so einige male konnte ich nur den Kopf schütteln.
Die kurze Liebesgeschichte, die in die Geschichte mit eingebaut wurde, war einseitig und ziemlich gefühlslos. Man hat einfach sofort gemerkt das mit Wyn was nicht stimmt und er irgendetwas hinter Julias rücken tut. Ich hätte mir gewünscht, das dieser kurze Abschnitt mehr Gefühl beinhaltet hätte und etwas intensiver wäre. Dennoch drücke ich da mal ein Auge zu, da es ja ein Fantasybuch ist und kein Roman, wo es nur um Liebesgeschichten geht.
Die ganze Geschichte beinhaltet in den meisten Kapitel, kurze Spannungssequenzen. Die Spannung baut sich immer wieder auf, fällt aber ziemlich schnell wieder ab. Am Ende wird man aber doch belohnt und die Spannung bleibt länger erhalten. Die Idee der ganzen Geschichte, hat mir persönlich gut gefallen, nur die Umsetzung hätte besser sein können. Trotz alldem ist es eine Geschichte die lesenswert ist und ich bin gespannt, wie es wohl mit Julia weiter geht.








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