Sonntag, 14. Mai 2017

[Rezension] Big Game

Big Game
Autor/in: Dan Smith 
Verlag: Carlsen 
Seitenanzahl: 304 
ISBN: 978-3-551-31638-7 
Preis: € 7,99 [D] , € 8,30 [A]
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Spannend und unglaublich witzig - das Buch zum Kinofilm mit Samuel Jackson und Mehmet Kurtulus! ---
In der Nacht vor seinem 13. Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt.



Dan Smith führte bisher drei Leben. Im ersten musste er den eintönigen Alltag im Internat durchstehen. Im zweiten reiste er um die Welt und stürzte sich auf den Reisfeldern Asiens und dem brasilianischen Dschungel in zahlreiche Abenteuer. Im dritten denkt er sich Geschichten aus und hat so eine ganze Welt für sich alleine. Manche sagen, dass er darin den Großteil seiner Zeit verbringt. Den Rest teilt er mit seiner Frau und seinen Kindern in Newcastle.


Ein richtig spannendes Buch, das einen von Anfang an fesselt. Als Leser merkt man sofort, dass der zentrale Punkt davon ausgeht, was es heißt ein Mann zu sein. Dabei soll ein Junge an seinem 13. Geburtstag beweisen, das er ein Mann ist. Dabei landet er im Wildnis und gerät in ein gefährliches Abenteuer, durch eine Verschwörung gegen den mächtigsten Mann der Welt.
Dabei lernt man Oskari kennen, er ist der 13. Jährige Junge, der ein großes Tier erlegen soll. Anfangs ist er ziemlich verzweifelt, doch im Laufe der Story beweist er, das mehr in ihm steckt. Das hat mir positiv gefallen, wodurch ich ihn auch bewundert habe. Mr. President ist auch einer der Hauptfiguren, die ein wichtiges Thema in dieser Story spielt. Auch er war mir sofort symphatisch und seine Handlungen waren nachvollziehbar. Ich musste die ganze Zeit mit ihnen mitfiebern.
Die Story hat mich ziemlich überrascht und nicht vorhersehbar. Die Handlungen entwickelt sich stetig vorwärts und wird nicht langweilig, geschweige den zu langatmig. Es ist alles andere als lustig und zieht einen in den Bann. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, den durch die Spannung, hat man einfach keine Zeit eine Pause einzulegen, den man will unbedingt wissen wie es weitergeht. An manchen Stellen ist die Geschichte aber doch sehr grausam, wodurch ich erstmal schlucken musste und das gelesene, verdauen musste. Aber was dennoch positiv war, das sich hier der Autor mit der Beschreibung der Landschaft, viel Mühe gegeben hat. Ich fühlte mich, als ob ich selbst dort wäre und konnte mir auch bildlich vorstellen, wie alles aussieht.
Der Schreibstil ist spannend und flüssig zu lesen. Mir flogen die Seiten einfach davon und ich konnte einfach nicht genug davon kriegen. Ich finde es schade, das die Geschichte so schnell zu Ende war.






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