Dienstag, 30. Mai 2017

[Rezension] Domina

Domina
Autor/in: L.S. Hilton 
Verlag: Piper 
Seitenanzahl: 400 
ISBN: 978-3-492-06052-3 
Preis: € 15,00 [D], € 15,50 [A]
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Judith Rashleigh hat ihr Ziel erreicht: den Aufstieg von der machtlosen Assistentin eines Auktionshauses zur international erfolgreichen Kunsthändlerin. Zwar ist sie dabei über Leichen gegangen, aber ihr neues Leben als begehrte Galeristin in Venedig ist genau das, wovon sie immer geträumt hat. Und die pikanten Dienste, die hinter den verschlossenen Türen der High Society angeboten werden, sind ganz nach Judiths Geschmack. Doch schon bald wird ihre Vergangenheit sie einholen – und einmal mehr spielt Judith Rashleigh mit dem heißen, zügellosen Feuer …



L.S. Hilton wuchs in Nordengland auf, studierte Englische Literatur in Oxford und anschließend Kunstgeschichte in Paris und Florenz. Danach zog es sie nach Key West, New York, Paris und Mailand, wo sie als Journalistin, Kunstkritikerin und Rundfunksprecherin arbeitete. Vor Kurzem ist sie nach England zurückgekehrt. Sie lebt mit ihrer Tochter in London.
Nachdem ich Maestra gelesen hatte, war meine Erwartung zu Domina nicht sehr groß und ich hatte mit meiner befürchtung recht. Dieses Buch konnte mich einfach nicht überzeugen. Ich hatte doch ein wenig gehofft, das es besser sein würde als Maestra, doch es war genauso.
Die Protagonistin hier begeht aus dem Nichts einen Mord und fühlt sich schuldig. Schön und gut, doch wie sie durch ihr Leben schreitet, hat mich sehr gestört. So als wäre teilweise nichts gewesen, lebt sie ihr Leben weiter. Mich würde das Erkentniss, das ich jemanden umgebracht habe, für immer verfolgen und nicht mehr ruhig schlafen lassen. Auch die Story über reiche Leute und Obligarchen, waren irreführend und haben mich ganz schön verwirrt. Hier spielt ebenfalls die Kunst eine große Rolle, doch diese schien mir diesesmal ein endloses Thema, das die Story nur noch langweilig wurde.
Ich wurde wegen des Klappentext neugierig und habe wirklich gehofft, es würde besser. Aber leider war der Klappentext hier wieder spannender als die gesamte Story. Ich muss auch sagen, das sich die Story ziemlich vom Klappentext abweicht. Man kennt die Protagonistin schon aus dem ersten Band, doch diesesmal wurde ihre Darstellung wirklich übertrieben. Mir jedenfalls wurde sie immer unsymphatischer und ich habe sogar Hass gegen sie verspürt.
Ich musste mich wirklich durch das Buch kämpfen und werde es auch nicht mehr so schnell, in die Hände nehmen. Einzig und allein gebe ich deshalb zwei Herzen, weil das Cover schon ansprechend ist und zur Reihe passt. Auch weil der Schreibstil flüssig zu lesen ist.





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