Sonntag, 21. Mai 2017

[Rezension] Eine Woche für die Ewigkeit

Eine Woche für die Ewigkeit
Autor/in: Nina LaCour, David Levithan
Verlag: Carlsen 
Seitenanzahl: 288
ISBN: 978-3-551-58362-8
Preis: € 16,99 [D] , € 17,50 [A]
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Sie kennen sich nur flüchtig, bis sie sich eines Nachts zufällig in einem Club in San Francisco begegnen: Mark, der sich gerade völlig umsonst zum Affen gemacht hat, um seinen besten Freund zu beeindrucken – und Kate, die vor dem Mädchen ihrer Träume weggelaufen ist. Verloren im Chaos ihrer Gefühle beschließen die beiden, von nun an zusammenzuhalten. Gemeinsam stürzen sie sich ins kunterbunte Getümmel der Pride Week und lernen zwischen wilden Partys und Liebeskummer, was wahre Freundschaft bedeutet.



Nina LaCour arbeitete als Buchhändlerin, bevor sie an einer Highschool Englisch zu unterrichten begann. Inzwischen konzentriert sie sich ganz aufs Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in Oakland, Kalifornien.
David Levithan, geboren 1972, ist Verleger eines der größten Kinder- und Jugendbuchverlage in den USA und Autor vieler erfolgreicher Jugendbücher, unter anderem ›Will & Will‹ (gemeinsam mit John Green) und ›Two Boys Kissing‹. Sein Roman ›Letztendlich sind wir dem Universum egal‹ wurde 2015 mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Er lebt in Hoboken, New Jersey.

Dieses Buch hat mich nicht nur durch den Cover angesprochen, sonder der Klappentext hat mich dahingehend auch ziemlich neugierig gemacht. Was ich schonmal gut finde, das sie zwei Autoren der Story gewidmet haben und zusammen so eine tolle Story erschaffen haben.
Die Story ist abwechselnd aus der Sicht von Mark und Katie geschrieben, was mir immer wieder, mehr tiefe in die Story bringt und man umso mehr die Protagonisten versteht. Es ist hier nicht aber so, das sich die Sicht mit jedem Kapitel wechselt, nein, es gibt ein paar Kapitel die man nur aus Mark Sicht liest und wieder ein paar Kapitel bei der man nur aus Katies Sicht liest. Ich finde, so wirkt die Story nicht abgehackt und man ist nicht so verwirrt.
Das Buch hat es geschafft, mich wieder in den Bann zu ziehen und ich hätte mir gewünscht, das die Story länger gewesen wäre. Mark und Katie haben zwar beide eine unterschiedliche Geschichte, doch beide verbindet die gemeinsame Freundschaft. Mark, der Schwul ist, hat sich in seinen besten Freund verliebt, der sich aber noch nicht geoutet hat und Katie, sie läuft vor Situationen weg, die einmal schwieriger werden können. Sie muss allerdings noch lernen, Entscheidungen zu treffen und sich ihrer Zukunft zu stellen.
Die Autoren haben hier einen flüssigen und leichten Schreibstil hingelegt, sodass man das Buch viel zu schnell zu Ende gelesen hat. Die Story ist auch Jugendhaft gehalten und das Thema, finde ich, war hier super ausgewählt und umgesetzt.






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