Dienstag, 20. Juni 2017

[Rezension] Er & Sie

Er & Sie
Autor/in: Marc Levy 
Verlag: blanvalet 
Seitenanzahl: 352 
ISBN: 978-3-7645-0594-3 
Preis:  € 14,99 [D] , € 15,50 [A]
                         Amazon











Es war einmal in Paris ...

Sie ist Schauspielerin. Er ist Schriftsteller. Sie heißt Mia. Er heißt Paul. Sie ist eine Engländerin aus London. Er ist ein Amerikaner aus Los Angeles. Sie versteckt sich in Montmartre. Er lebt im Marais. Sie hat sehr viel Erfolg. Er nicht wirklich. Mia ist sogar ein weltweit gefeierter Star, aber Paul hat noch nie von ihr gehört, weil er in seiner ganz eigenen Bücherwelt lebt. Beide fühlen sich einsam, bis sie sich eines Tages in einem kleinen Restaurant begegnen. Obwohl Paul sie zum Lachen bringt und er Mias Ungeschicklichkeit unwiderstehlich findet, wissen beide, dass sie sich nicht verlieben dürfen ...



Marc Levy wurde 1961 in Frankreich geboren. Nach seinem Studium in Paris lebte er in San Francisco. Mit siebenunddreißig Jahren schrieb er für seinen Sohn seinen ersten Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in fünfundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy lebt zur Zeit mit seiner Familie in New York.

In dieser Story steht die Freundschaft an oberste Stelle. Wer also hier nach einer Liebesgeschichte sucht, wird enttäuscht. Auch das Thema der schwierigen Lage in Nordkorea, wird hier sehr gut umschrieben. Ganz langsam tastet sich hierbei der Autor Marc Levy vor und meistert das Thema mit bravur, also mir hat es Spaß gemacht, diese Story zu lesen und ein neues Thema zu lernen.
Wie schon erwähnt, dreht sich die ganze Story um die Freundschaft, die Freundschaft zwischen Mia und Paul. Beide waren mir symphatisch. Beide sind so widersprüchlich und so gegenteilig, das es interessant ist, ihre Story zu verfolgen. Mia möchte dabei ihrem Alltag entrinnen und geht kurzzeitig nach Paris. Mir hat dabei ihre freche und schnippische Art ziemlich gefallen, ich fühlte mich ihr ziemlich verbunden und musste auch öfters über sie lachen. Paul ist abenteuerlustig und manchmal auch kindisch, aber er hat eine liebenswürdiger Charakter, das machte ihn gleich symphatisch. Auch das er Schriftsteller ist, hat mir ziemlich gefallen und hat ihm nochmal einen riesen Symphatiebonus gegeben. Beide sind mir wirklich ans Herz gewachsen.
Ich finde es auch sehr interessant, das Paul Mia erklärt, das er seine Seiten nicht gerne mit Beschreibungen füllt, den diese würden dem Leser nur langweilen. Auch wirklich gibt es keine Seitenlangen Beschreibungen, das hat der Autor hierbei gut umgesetzt. Dadurch das eben nicht viel beschrieben wurde, hat man Raum für seine eigene Gedanken und vorallem ist die gesamte Story mit Dialogen gefüllt. Die meisten sind dabei ziemlich Humorvoll aber es gibt auch viele rasante Alltagsgespräche, was der Story viel Abwechslung beschert.
Der Schreibstil im allgemeinen ist leicht und flüssig zu lesen. Durch die vielen Dialoge macht es die ganze Story nochmal spannender und interessanter.






 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen