Freitag, 23. Juni 2017

[Rezension] Solotrip

Solotrip

Autor/in: Annika Ziehen 
Verlag: Rowohlt 
Seitenanzahl: 288 
ISBN: 978-3-499-63259-4 
Preis: € 9,99 [D] Print
           € 9,99 [D] E-Book
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Der Solotrip – für die einen die beste Art des Reisens überhaupt, für andere ein Abenteuer, von dem sie schon lange träumen. Was ist das Besondere am Alleinreisen? Und gehört wirklich so viel Mut dazu, wie viele meinen? Annika Ziehen reist seit Jahren allein, und was sie zwischen Kapstadt und New York erlebt hat, inspiriert, es ihr sofort nachzutun.
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an das Reisen. Eingebettet in zahlreiche Anekdoten von unterwegs, nennt Annika Ziehen tausend gute Gründe, die dafür sprechen, lieber allein die Koffer zu packen, als gar nicht zu reisen. Sie erzählt, warum der Solotrip gut fürs Selbstbewusstsein ist, weshalb man ohne Begleitung intensiver reist, was am Eat-Pray-Love-Mythos dran ist und woher das ganz große Freiheitsgefühl kommt. Und sie verrät, was man bei der Reiseplanung alles beachten sollte, warum du genauso gut mit Rollkoffer wie mit Rucksack reist, wie man auch allein unterwegs Momente mit anderen teilen kann und wie das Dinner for One – die Krönung des Alleinreisens – zum Vergnügen wird.
Egal, ob Städtereise oder Strandurlaub, Bergbesteigung oder Inselhopping – Reisen kann man üben. Und wenn du weißt, wie, wird es dich richtig glücklich machen. Versprochen.



Annika Ziehen, 1979 geboren, zog nach dem Abitur erst nach Hamburg und dann nach New York. Es folgten aufregende Jahre am Fashion Institute of Technology. Um für Abwechslung und Sonne zu sorgen, ging sie mit 28 nach Kapstadt, wo sie als Fotoproducerin arbeitete. Von dort zog sie aus, um allein die Welt zu entdecken und Geschichten darüber zu schreiben, u. a. auf ihrem Blog The Midnight Blue Elephant.

Bei diesem Buch hat mich das Cover so angesprochen und der Titel, das ich es lesen musste. Leider ging dabei das Buch so schnell zu Ende, da es so wenige Seiten hat und die Geschichte einen in den Bann zieht. Hierbei finde ich es Klasse, das es sich wirklich um das Alleine Reisen geht. Hier werden Themen wie z.B. Sicherheit, das Essen gehen, Fotografieren und mehr behandelt. Dabei berichtet die Autorin zu Anfang ihre Gründe und Gedanken des Alleine Reisens und über ihre Reiseerfahrungen. Man lernt durch diese Story neue Orte kennen, bei denen man selbst Lust bekommt, sofort die Tasche zu packen und los zu Reisen.
Die Autorin Annika Ziehen erzählt darin, wie sie sich bei einsamen Abenden mit Bücher oder Facebook beschäftigt hat, aber dennoch die Gegend genossen hat. Besonders bemerkenswert fand ich, die Erlebnisse beim Zugfahren und wie sie sich durch die Landesküche probiert hat. Ich wäre dabei eher etwas sehr skeptisch aber auch für neues bereit.
Als Leser denkt man auch zu Anfang, das es sich ledeglich um eine Story ums Reisen handelt. Doch wer genauer darauf achtet, merkt sofort, das es sich hierbei auch um eine Checkliste sowie kleinen Reiseführer handelt. Am Ende geht die Autorin nochmal Explizit auf Themen wie Geld, Reiseplanung und Gepäck ein. Dabei baut die Autorin auch Zitate aus Songs, Filmen etc. ein, die der Geschichte nochmal was erfrischendes verleiht und spannender wirkt. Sehr schön finde ich hierbei auch, das sie die Orte so bildlich beschreibt. Auch das sie ganze Abschnitte mit Themen wie Frau, Kleiderordnung und Sicherheit widmet, finde ich sehr gut, den in anderen Ländern gibt es auch bekanntlich andere Sitten.
Der Schreibstil der Autorin ist hierbei so erfrischend, angenehm und flüssig zu lesen, dass einem die Seiten nur dahinflogen. Deswegen finde ich es auch sehr schade, dass das Buch so dünn ist und in meinen Augen, wenige Seiten enthält. Ich wäre gerne auf eine längere Reise gegangen und hätte gerne über die Orte erfahren, bei denen die Autorin war. Dennoch ist es ein lesenswertes Buch und wen ich eine Reise unternehmen werde, werde ich mir dieses Buch auch nochmal zur Hand nehmen und die Checkliste darin beachten.




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