Sonntag, 9. Juli 2017

[Rezension] Stell dir vor, dass ich dich liebe

Stell dir vor, dass ich dich liebe
Autor/in: Jennifer Niven 
Verlag: FISCHER 
Seitenanzahl: 464 
ISBN: 978-3-7373-5510-0 
Preis: € 14,99 [D] , € 15,50 [A]
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Der eine Mensch, der dein Leben verändert

Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein.
Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?



Jennifer Niven wuchs in Indiana auf und lebt heute mit ihrem Verlobten in Los Angeles. Ihr internationaler und New-York-Times-Bestseller »All die verdammt perfekten Tage« stürmte in Deutschland sofort
die SPIEGEL-Bestsellerliste und wird derzeit verfilmt.

Durch die Leserunde auf Lovelybooks, habe ich die Chance bekommen, dieses Buch zu lesen und ich habe es gerne gelesen. Die meisten Kapitel werden dabei recht kurz gehalten, dadurch ist man auch recht schnell mit dem Buch fertig, da ja die Seiten und Kapitel nur davon fliegen. Die Kapitel werden auch abwechselnd von Jack und Libby erzählt.
Ich finde es klasse, wie in diesem Buch, Jacks Gesichtsblindheit geschildert wird. So genau kannte ich das noch nicht und bin jetzt, was das angeht, ein bisschen mehr schlauer geworden. Hier beschreibt die Autorin auch sehr schön, wie Jacks Alltag aussieht und den Kampf, seine Krankheit so gut wie möglich zu verbergen.
Libby war mir auch sofort symphatisch. Sie hatte es in der Vergangenheit auch nicht leicht und hilft Jack mit seiner Krankheit umzugehen. Sie war vor zwei Jahren ein dickes Mädchen und hatte mit Panikattacken zu kämpfen. Deshalb hat sie die meiste Zeit nur gegessen, um den Schmerz und die Panik zu verstecken. In der Schule wird sie wegen ihrem Gewicht immernoch aufgezogen, obwohl sie sehr stark abgenommen hat und nun dünn ist. Dabei finde ich es traurig, das es auch in der Realität so viele Menschen gibt, die nur auf äußeres achten und einen selbst danach noch aufziehen.
Libby hat hier ihre starke Persönlichkeit bewiesen, den sie hat mehr Selbstbewusstsein als andere. Was zwischen Jack und Libby läuft, ist einfach nur zaghaft und romantisch. Man genau verfolgen, was passiert und wie alles abläuft. Aber ab einem gewissen Punkt, wurde zu viel über die Krankheit geschrieben, was dann doch auf die Nerven ging. Es kam einfach nur noch zu oft vor, mit den Schicksalsschlägen, das es einfach unrealistisch wirkt und nicht mehr glaubwürdig war. Etwas weniger hätte der Story dabei bestimmt gut getan.
Der Schreibstil der Autorin ist hier angenehm locker und leicht zu lesen. Sie hat hier so einiges fantastisch beschrieben, wie z.B. die Gesichtsblindheit und Libbys übergewicht. Es ist auch eine sehr schöne leichte Liebesgeschichte.





 

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