Sonntag, 27. November 2016

[Rezension] Manchmal will man eben Meer

Manchmal will man eben Meer
Autor/in: Sandra Girod 
Verlag: blanvalet 
Seitenanzahl: 352 
ISBN: 978-3-7645-0557-8 
Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A]
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Für ihre vierjährige Tochter würde die Journalistin Yola Wolkenstein alles tun – eine Mutter-Kind-Kur in Cuxhaven stand allerdings nie auf ihrer Liste von Dingen, die man im Leben unbedingt mal gemacht haben muss … In der Kurklinik an der Nordsee trifft Yola andere Mütter, bei denen auch nicht immer alles rosig läuft. Aber davon muss man sich ja nicht gleich unterkriegen lassen! Gemeinsam stellen sich die Frauen ihren Problemen und finden unkonventionelle Lösungen. Als sie beschließen, es auf einem Rockkonzert mal wieder richtig krachen zu lassen, nimmt der Abend jedoch einen ungeahnten Lauf …






Sandra Girod, geboren 1963 und aufgewachsen in Schleswig-Holstein, ist Journalistin und arbeitete unter anderem für die BZ, Petra, Für Sie und als Leitende Redakteurin bei Laura. Nach Nenn mich nicht Hasi! ist Manchmal will man eben Meer ihr zweiter Roman. Sandra Girod lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Hamburg.



Yola ist mit ihrer Tochter in einem Mutter-Kind Kur, doch anscheinend gefällt es ihr nicht so sehr dort, da sie findet, das die anderen Mütter etwas schräg drauf sind. Auch ihr Job geht ihr tierisch auf die Nerven und ihr Ehemann, der macht nur seine Sachen und interessiert sich nicht wirklich für Yola. Doch während der Kur erlebt sie auch neue Dinge, die sie sich nie zugetraut hätte, so auch eine Affäre.
Ich muss sagen, das dieses Buch ein wenig schwierig zu lesen war. Jede Mutter hatte ihre eigene Marotten und beim lesen kommt man immer wieder durcheinander, welche Mutter das jetzt war. Man liest eigentlich nur die Namen und kann nicht die passende Geschichte dem Namen hinzufügen. Ab und zu wird nochmal kurz erklärt, um welche Mutter und ihre Geschichte es handelt, doch im großen und ganzen kommt man leicht durcheinander. Mir haben auch ein wenig die spannenden Handlungen gefehlt, so hatte ich einfach nur das Gefühl, man liest von einer Mutter die irgendwie ihren Alltag meistert. Zwar stellt Yola einiges auf die Beine, aber warum und wofür wird dabei nicht erklärt.
Genauso kann ich die anderen Mütter nicht verstehen, die sich aufführen wie Furien und manche von denen kommen sogar richtig Arrogant rüber und vergessen dabei ihre Kinder. Ich selbst habe noch kein Kind, kann mir aber gut vorstellen, wie anstregend der Alltag mit Kind sein kann, doch das man so gelangweilt in den Tag startet, war etwas sehr merkwürdig, da doch ein Kind sehr viel aufmerksamkeit erfordert und immer bespaßt werden möchte.
Das positive an dem Buch ist, man kann sich richtig vorstellen, wie es in Cuxhaven aussieht und wie toll es dort sein muss.
Der Schreibstil war flüssig und locker zu lesen, aber sich in das Buch voll und ganz hinein zu finden, dauert seine Zeit. Vielleicht ist dieses Buch für ältere Zielgruppen ausgelegt.




 

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