Sonntag, 5. März 2017

[Rezension] Chasing Home

Chasing Home
Autor/in: Abbi W. Reed 
Verlag: LYX digital 
Seitenanzahl: 225 
ISBN: 978-3-7363-0485-7 
Preis: € 6,99 [D] E-Book
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Als Lincoln Hall erfährt, dass sein Vater, den er seit zwanzig Jahren nicht gesehen hat, gestorben ist, überlegt er nicht lange, sondern packt seine Sachen und fährt los. Mitten in der Nacht erreicht er die Farm seines Vaters und staunt nicht schlecht, als ein attraktiver Unbekannter ihn wenig herzlich begrüßt. Chase ist ruppig, übellaunig und verdammt sexy – und sein Stiefbruder ...






Abbi W. Reed ist das Pseudonym einer jungen, österreichischen Autorin. Seitdem die ersten Harry Potter FanFictions durch das Netz gegeistert sind, ist sie begeisterte Gay Romance Leserin. Inzwischen schreibt sie selbst in dem Genre und ist nicht dazu zu bringen, wieder damit aufzuhören. Zu ihren Hobbys zählen Zeichnen und Gestalten, ihren Kindle mit nicht jugendfreien Inhalten beladen und mit Freunden durch Einkaufszentren spazieren. Sie mag große Katzen, Tee, Rockmusik und bunten Nagellack.


Für mich war diese Geschichte mal was ganz neues, ich habe bisher noch keine Geschichte gelesen, bei den es um zwei liebende Männer geht. Mir hat die Geschichte gleich auf anhieb gefallen und gleich in den Bann gezogen. Einerseits verstand ich manche Handlungen nicht, anderseits wollte ich einfach nicht das Buch weglegen.
In der Geschichte geht es um Lincoln, der seit 20 Jahren nichts mehr mit seinem Vater zu tun hatte. Er möchte einfach mit dem Tod seines Vaters abschließen. Dabei macht er eine Reise nach Iowa, wo sein Vater mit einer anderen Frau und deren Sohn gelebt hat. Er wird dort mit seiner Eifersucht konfrontiert, den sein Vater, hat seine neue Familie mehr umsorgt und beschützt, als ihn. Dort wird er auch mit seinem Stiefbruder zusammenstoßen. Lincoln entwickelt gefühle für Chase, dabei ist Chase sein Stiefbruder und außerdem verhält er sich gefühlskalt und ablehnend.
Man wird ganz langsam in Empfang genommen und taucht gleich in die Geschichte ein. Dabei erzeugt die Autorin eine authentische und glaubwürdige Atmosphäre. Alles wirkt so lebendig und man wird selbst teil der Geschichte. Man hat die Geschichte innerhalb weniger Stunden durch, da das Buch recht kurz gehalten ist. Am liebsten würde man sofort weiterlesen und nicht mehr aufhören.
Chase seine Gedankengänge und Handlungen waren ab und an etwas merkwürdig, dennoch war er mir auch recht symphatisch genauso wie Lincoln.
Das Cover zeigt sofort, das es sich um zwei liebende Männer handelt und ist nichts für jemand, der eine abneigung gegen Homosexuelle hat. Ich finde es total klasse, das es solche Bücher gibt.




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